LONDON IS CALLING March 16, 2006
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This month, NODE.LONDON is organizing a season of media arts with lots and lots of events and exhibitions. The Ravensbourne College of Design and Communication, where I am teaching once in while, is organizing a small festival within this event called “TAKE A WAY FESSTIVAL – DO IT YOURSELF MEDIA“. The festival is organized with the DANA CENTRE at the museum of science and will take place between March 29 and 31.
I will also give a talk on this festival on Physical Interaction Design and how creative people can prototype their ideas and concepts. My talk will be on the last day, time not decided yet.
Tisch visualisiert Konversation January 16, 2006
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“Lichtkunst aus Kunstlicht” am ZKM January 6, 2006
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Während der Weihnachtsferien habe ich die inspirierende Ausstellung Lichtkunst aus Kunstlicht am ZKM besucht, kuratiert von ZKM-Leiter Peter Weibel und von Gregor Jansen. Diese Ausstellung zeigt eine beeindruckende Vielfalt von Lichtkunstwerken.
Es gab wenig, aber spannende Geschichten auch zu Interaktivem Licht, wie z.B. die Light-Graffiti-Box von PIPS:Lab, wo der Nutzer mit verschieden Leuchtobjekten (Taschenlampen, Lichtschwert etc.) ein Bild kreieren und in Internet stellen kann. Interessant fand ich auch die LED-Installationen von Ruth Schnell, die ein neues Sehen erfordern: eine Reihe von LEDs “blinkt” hochfrequent einzelne Worte (“schnell” und “quick”), die nur lesbar werden mit “frei schwebendem Blick, gleichsam eine Betrachtung am Objekt vorbei”. Fabrizio Plessi (siehe Bild) zeigt eine Arbeit, die sich mit dem Übergang von realer zu digitalen Welt auseinandersetzt. Schön waren auch die Schattenspiele von Joachim Fleischer (gibt nicht viel online über ihn, nur sein Buch), der die Lichtquelle bewegt und dadurch dynamische und überraschende Schattenbilder generiert.
In der Ausstellung sind eine Vielzahl von Klassikern und neueren Arbeiten, die auch ausserhalb des Kontexted “Interaction Design” spannend sind. Ausserdem finde ich das Thema “Licht als Interface” nicht unspannend und auch in diesem Sinne lohnt sich der Besuch! Wie fühlt man sich beispielsweise in einem Raum mit 12 Diskokugeln und sonst nichts…?
John Maeda in Paris January 6, 2006
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In der Foundation Cartier pour l’art contemporain in Paris zeigt John Maeda zwei neue Arbeiten, die er extra für diese Ausstellung – seine erste Soloshow in Europa übrigens – entwickelt hat:
Nature beschäftigt sich mit “Motion Painting” und zeigt Visuals, die scheinbar auf Naturphänome beruhen. Ich fand die ästhetische Sprache dieser Arbeiten schön und inspirierend, auch die Form der Ausstellung in einem schwarzen Raum mit sieben Projektionsflächen, die ca 2 m von der Wand frei im Raum hingen, gefiel mir gut. Allerdings konnte ich den Link zur Natur in den Arbeiten nicht richtig erkennen.
In Eye’ M Hungry präsentiert John Maeda sechs interaktive Installationen, die das Konzept von Interaktivität mit “whispy and humour” Kindern näher bringen soll. Ich fand das Ganze nicht wirklich witzig und in der Auffassung von Interaktivität etwas historisch: Eine Arbeit beispielsweise bestand aus Tastatur und Projektion. Auf der Projetion konnte man drei Reihen von Broccoliköpfen sehen, die die Buchstabentastenreihen auf der Tastatur repräsentierten. Bei Tastendruck sprang dann das entsprechende Broccoli in die Luft und hüpfte aus dem Bildschirmbereich heraus…
John hat auf seiner Webseite ein kleines, recht verwackeltes Video hochgeladen, einen Walk-Through durch seine Ausstellung, den er selbst gedreht hat. Ausserdem kann man auf seiner Webseite einen kurzen Trailer von einer der Visualisierungen für Nature finden. Auf der Webseite der Cartier-Stiftung gibt es u.a. ein Interview mit Maeda, Bilder von der Ausstellung und Texte.
Insgesamt ist die Ausstellung sehenswert, vor allem wegen der Kombination von John’s Arbeiten mit den hyperrealistischen Skulpturen von Ron Mueck. Wer also in Paris ist: Nichts wie hin!





